Lippske-Leuer
Vorwort
Ingwer-Duo

Die Titel:
Meune Heume
Der Kuckuck
Wüihnachten Jümmer?
Bierlala
Unglückliche Liebe
Düi frügge eck nich
Falkenburg-Leud
Keurüijen
Os eck nao’ne Jumfer was
Lippe Detmold
Die Lippischen Schützen
De lüttke Mann
Dat Biuernluit un de Duiwel
Hannchen kumm mol vür de Dür
Jo im Schling
Ault lippske Heuersang
Heuer’s Obend
De Varus-Schlacht
Lippische Sprüche
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Pickertrezept
Presseinfo

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Plattdeutsche Ecke































































































Lippske Leuer
Lippische Lieder

Klangbeispiel

De Kuckuck up' en Tiune satt

De Kuckuck up' en Tiune satt,
et regent, un heu word nich natt

Refr.: De Kuckuck up' en Tiune satt,
tidelüt, et regent und heu word nich natt.

Up Regen folget Sunnenschuin,
do word de Kuckkuck wieder fein.

De Kuckuck sprei de Flügel iut
un flaog wall owwer Goldsmeds Hius.

“O Goldschmied, lieber Goldschmied mein,
schmied mir von Gold ein Ringelein!“

„Schmied mir von Perlen einen Kranz,
den geb’ ich meinem Schatz zum Tanz!“

De Danz sall nich für jeuden suin,
de sall der Briut suin eugen suin.

De diuert aok nich ollsteolang,
de diuert bleoß den Sommer lang.

Gott giewe’r Briut, wat eck ehr wünst,
dat eurste Johr ’n jungen Prinz.

Dat anner Johr, os’e Appel roat,
en junge Dochter in ’en Schaot.

Un jümmer foider Johr für Johr,
in ’n ganzen dreuntwintig Johr.

Un füimtwintig üm’n Disk,
dann weut de Briut, wat Früggen is.

Der Kuckuck auf dem Zaune saß

Der Kuckuck auf dem Zaune saß,
es regnet und er wird nicht nass.

Refr.: Der Kuckuck auf dem Zaune saß,
tidelüt, es regnet und er wird nicht nass.

Auf Regen folgt Sonnenschein,
da war der Kuckuck wieder fein.

Der Kuckuck spreizt die Flügel aus
und flog über des Goldschmied’s Haus.

“O Goldschmied, lieber Goldschmied mein,
schmied mir von Gold ein Ringelein!“

„Schmied mir von Perlen einen Kranz,
den gebe ich meinem Schatz zum Tanz!“

Der Tanz soll nicht für jeden sein,
der soll der Braut ihr Eigen sein.

Das dauert auch nicht allzu lang,
das dauert bloß einen Sommer lang.

Gott gebe der Braut, was ich ihr wünsche,
im ersten Jahr einen jungen Prinzen.

Das andere Jahr, rot wie ein Apfel,
eine junge Tochter in den Schoß.

Und immer weiter Jahr für Jahr,
im ganzen dreiundzwanzig Jahr’.

Und fünfundzwanzig um den Tisch,
dann weiß die Braut, was Heiraten ist.